Kein Kobalt. Längere Lebensdauer. Mehr Reichweite.

54 kWh und bis zu 305 Kilometer Reichweite

Technologie

Die Batterietechnologie entspricht genau unseren Vorstellungen eines nachhaltigen Akkus. Sie ist ressourcenschonend und fair. Anders als Lithium-Ionen-Akkumulatoren kommt die Zellchemie der Batterie ganz ohne Kobalt, Nickel und Mangan aus. Außerdem sind die weiterentwickelten Lithium-Eisenphosphat-Batterien aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften nur schwer entflammbar. Auch bei intensiver Nutzung weisen sie nur geringe Leistungsverluste und eine besonders lange Lebensdauer auf.

Langlebigkeit

Lithium-Eisenphosphat-Batterien sind besonders langlebig. Auch bei einer hohen Anzahl an Ladezyklen besticht diese Batterietechnologie vor allem durch nur geringe Leistungsverluste. Als Speicher findet sie häufig in der Photovoltaik-Industrie Verwendung. Dort spielen Langlebigkeit und eine hohe Anzahl an Zyklen eine wichtige Rolle.

Eine Verwendung auch nach dem Gebrauch im Fahrzeug, beispielsweise als Heimspeicher, ist für diese Art der Batterie somit gut möglich. In puncto Nachhaltigkeit ist der möglichst lange Einsatz des Akkus ein wichtiges Argument für uns. Aktuell prüfen wir, welche Garantieleistung wir für die Batterie anbieten können. Sobald es hierzu Neuigkeiten gibt, werden wir diese selbstverständlich kommunizieren.

Reichweite

Mit einer Kapazität von 54 kWh wird der Sion voraussichtlich eine Reichweite von bis zu 305 km haben. Die maximale Ladeleistung beläuft sich auf bis zu 75 kW. Bei 11 kW Ladeleistung sind für 100 % Ladezustand (SoC) Ladezeiten von etwa 5 Stunden zu erwarten. Bei 75 kW Ladeleistung reduziert sich die Wartezeit auf etwa 60 Minuten.

Recycling

Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren weisen gegenüber anderen Batterien bestimmte Vorteile auf. Die dort verwendeten Metallkombinationen lassen sich vollständig recyceln. Auch durch den Verzicht auf Schwermetalle lassen sich die Elektrodenmaterialien und Polymerseparatoren zu einem hohen Grad wieder aufbereiten. Die Langlebigkeit der LFP-Batterie und der hohe Grad an Recyclingfähigkeit machen sie zu der perfekten Lösung für den Sion.

Architektur

LFP-Batterien sind nur schwer brennbar. Die Zellchemie der länglichen Zellen verhindert das thermische Durchgehen. Sogar beim sogenannten Nail Penetration Test brennen die Zellen nicht. NMC- oder NCA-Zellen weisen hier ein deutlich höheres Risiko auf. Bei der Zusammensetzung der Batterie wird außerdem auf Kobalt, Nickel und Mangan verzichtet. Das schließt den unsachgemässem Abbau dieser Rohstoffe entlang der Lieferkette direkt von Anfang aus.

Sicherheit

Bei dieser Batterietechnologie stehen die Themen Sicherheit und Langlebigkeit klar im Mittelpunkt. Das neue Batteriepaket ist bei schweren Beschädigungen weniger anfällig und Brände können dadurch weitestgehend ausgeschlossen werden. Auch das Packaging der Batterie konnte zu herkömmlichen Lithium-Eisenphosphat-Blockbatterien um bis zu 25 % verbessert werden. Sicherheitstests, wie der Nageldurchdringungstest, weisen bei Beschädigung nur geringe Oberflächentemperaturen von 30 bis 60 °C auf. Gewöhnliche NCM-Blockbatterien erreichen dabei häufig 200 bis 400 Grad. Klassische Lithium-Ionen-Akkumulatoren können sogar 500 Grad überschreiten. Auch bei einer deutlichen, unter Testbedingungen herbeigeführten, Überladung der Batterie droht der Batterie keine Gefahr durch Brand oder Explosion. Das macht sie zu einer sicheren Komponente für den Sion.

Zellchemie und Technologie

Die Technologie basiert auf Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren. Die LFP-Zellen bestehen an der positiven Elektrode aus Eisenphosphat, anstatt, wie bei vielen anderen Anwendungen, aus Kobaltoxid. Dadurch vermeiden wir die Nutzung von Schwermetallen wie Kobalt und Mangan. Die Zellen sind längs im Batteriegehäuse angeordnet und bilden zusammen das kompakte Batteriepaket.

Die Temperatur im Griff

Eine hohe Lebensdauer kann nur mit einem leistungsfähigen Thermomanagement gewährleistet werden. Die Flüssigkeitstemperierung sorgt mithilfe einer integrierten Kühlplatte dafür, dass die Batterie aktiv gekühlt und geheizt werden kann. Dadurch befindet sich jede Batteriezelle zu jedem Zeitpunkt in einem optimalen Temperaturbereich zwischen 15 und 35° C. Diese Form von Thermomanagement ermöglicht auch nach vielen Schnellladevorgängen eine konstant hohe Ladeleistung.

Wolkig bis heiter

Bei moderaten Außentemperaturen, wie beispielsweise im Frühjahr oder Herbst, ist der Energiebedarf zur Kühlung des Antriebsstrangs gering. Bei Bedarf kann die überschüssige Wärme des Motors für den Innenraum genutzt werden.

Wärmerückgewinnung

Bei kalten Temperaturen kann die überschüssige Wärme der Batterie und des Motors genutzt werden, um den Innenraum zu heizen. Dies trägt dazu bei, den Reichweitenverlust im Winter zu reduzieren.

Heizen

Das Beheizen oder schnelle Aufheizen des Innenraums geht durch das Flüssigkeitssystem schneller als bei den meisten Verbrennungsfahrzeugen. Auch die Batterie des Autos kann vorgeheizt werden.

Maximale Kühlung

Bei hohen Temperaturen, wie im Sommer oder beim Schnellladen, sorgt das Thermosystem für eine optimale Temperierung der Batteriezellen. Durch den Einsatz der Klimaanlage können sowohl die Batterie als auch der Innenraum stets kühl gehalten werden.

Der Kreislauf des Lebens

Nach ihrem Einsatz in Elektrofahrzeugen haben Batterien noch genügend Kapazität, um als Energiespeicher zu dienen – zum Beispiel für Solaranlagen zu Hause. Zuletzt kann die Batterie fast vollständig recycelt und ihre wertvollen Ressourcen in den Kreislauf zurückgeführt werden.

Unsere Verantwortung

Wir sehen uns in der Verantwortung, auf Verbesserungen in der Lieferkette hinzuarbeiten. Deshalb haben wir Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit in unsere Einkaufsrichtlinien aufgenommen.

Wir streben an, alle unsere Lieferanten und Vertragspartner zu verpflichten, die Menschenrechte zu wahren, Diskriminierung auszuschließen, Zwangs-, Straf- oder Kinderarbeit zu bekämpfen und die Eingriffe in Natur und Umwelt durch ihr Handeln so gering wie möglich zu halten.

Unser Ziel ist es, die Lieferkette langfristig transparent zu machen und die Arbeitsbedingungen in den Bergbauregionen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern, anderen Unternehmen und NGOs zu verbessern.

CO₂-Fußabdruck

Die Batterieproduktion verursacht etwa 4,1 Tonnen CO₂. Zum Vergleich: Eine Flugreise von München nach New York City und zurück emittiert etwa die gleiche Menge CO₂.

Die Höhe der CO₂-Emissionen einer Batterie wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Herkunft der Rohstoffe, aber vor allem der Strom, der für die energieintensive Produktion verwendet wird. Alle Treibhausgasemissionen entlang der Lieferkette, die nicht vermieden oder reduziert werden können, werden von uns vollständig kompensiert.

Die dargestellten Abbildungen dienen nur der Veranschaulichung und entsprechen nicht unbedingt dem tatsächlichen Produkt.